Kantonsbibliothek in Kürze

Aufgaben 

Als kulturelle Grundeinrichtung des Kantons dient die Bibliothek der Förderung der wissenschaftlichen Arbeit, der allgemeinen Bildung, dem Lehren und Lernen sowie der Unterhaltung von Erwachsenen und Jugendlichen.

Der Leistungsauftrag beinhaltet folgende Produktegruppen und Produkte:

1. Informationsvermittlung und Medienangebot

2. Besondere Dienstleitungen / Beratung, Beiträge Schul- u. Gemeindebibliotheken

Geschichte 

Als reine Verwaltungsbibliothek des neuen Kantons Thurgau wurde die "Cantons-Bibliothek" 1805 ins Leben gerufen. Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts öffnete sie sich schrittweise einem breiteren Publikum und nahm ihre Aufgabe vor allem als Stadt- und Kantonsschulbibliothek wahr.

1983 wurde die Kantonsbibliothek Thurgau in eine Freihand- und in eine mehr wissenschaftlich ausgerichtete Studienbibliothek unterteilt. Die Freihandbibliothek übernahm zugleich die Funktion einer Frauenfelder Stadtbibliothek.

Die weitgehende Restaurierung des Bibliotheksgebäudes an der Promenade und der damit verbundene notwendige Umzug in ein Provisorium (Zürcherstrasse 221, Frauenfeld, Kant. Zeughaus) wurde dazu genutzt, die Freihand- und Studienbibliothek personell und organisatorisch zusammenzulegen. Seit Januar 2004 bietet somit die Kantonsbibliothek Thurgau das gesamte Dienstleistungsspektrum einer modernen Studien- und Bildungsbibliothek unter einem Dach an.

Neben einem breiten Angebot an CDs, Videos, DVDs, Hörkassetten umfassen die Bestände der Kantonsbibliothek Thurgau heute rund 280'000 literarische Einheiten, 500 laufende Zeitschriften und Zeitungen sowie 2'000 Handschriften und Inkunabeln. Neben einem reichhaltigen Literaturangebot aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen bildet die thurgauische Regionalliteratur (Thurgoviana) das Hauptsammelgebiet der Bibliothek.

Seit September 2005 befindet sich die Bibliothek wieder im angestammten, restaurierten und umgebauten Gebäude an der Promenade 12 in Frauenfeld.